29.07.2016 - Ausgabe Nr. 1393

EPU aus Hof am Leithagebirge vermittelt Hölzer aller Art



Der Trend, immer mehr Dienstleistungen auszulagern, ist auch in der holzverarbeitenden Industrie und im holzverarbeitenden Gewerbe spürbar. Ihm trägt der Einpersonenunternehmer (EPU) Andreas Ackerl mit seiner Firma „Andreas Ackerl In Holzangelegenheiten e.U.“ in Hof am Leithagebirge, Bezirk Bruck an der Leitha, Rechnung. Ackerl agiert als Mittler zwischen Firmen, die Holz benötigen, und solchen, die es produzieren. „Früher hat es in den jeweiligen Unternehmen eigene Einkäufer und Verkäufer gegeben. Jetzt greift man auf die Dienste von Spezialisten zurück, die im Holzgeschäft international bestens vernetzt sind,“ stellt er gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest. Vom Rohholz bis zur Furnierqualität kann man von ihm jedes Holz beziehen.

„Neben der Personaleinsparung haben die Firmen auch ihre Lagerbestände reduziert. Bis man Rohholz verarbeiten kann, muss man oft eine Lagerung von etwa eineinhalb bis zwei Jahren einplanen, was einen langen Durchlaufquotienten mit gebundenem Kapitel bedeutet“, sagt Ackerl. Mit einer projektbezogenen Beschaffung hingegen könne man schneller auf das Marktgeschehen und auf Kundenwünsche reagieren. Zugute komme ihm dabei, dass er als studierter Forstwirt den Rohstoff Holz umfassend kenne und auch in dessen Verarbeitung bewandert sei, so dass er seine Kunden optimal beraten könne.

Mit 90 Prozent macht das Laubholz den Löwenanteil des vermittelten Holzes aus. 15 Prozent der Kunden sind in Österreich, 85 Prozent in ganz Europa mit den Schwerpunkten Deutschland und Slowakei. Für 2016 peilt Ackerl einen Umsatz von 350.000 Euro an. (hm)

www.inholzangelegenheiten.at

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