6.10.2017 - Ausgabe Nr. 1454

„Weinviertler Advent“ wandert auf den Spuren von Mariazell und St. Wolfgang



Der Wallfahrtsort Mariazell oder die Gemeinden um den Wolfgangsee im Salzkammergut zeigen vor, wie man die Adventzeit mit einem attraktiven Angebot für die Gäste erfolgreich touristisch vermarkten kann. Das soll auch im Weinviertel gelingen, „wo wir Adventmarkt-Besuchern mit den Kellergassen ein einmaliges Ambiente bieten, das es in der Vorweihnachtszeit sonst nirgendwo gibt“, streicht Hannes Weitschacher, Geschäftsführer der Weinviertel Tourismus GmbH, im Gespräch mit dem NÖ Wirtschaftspressedienst hervor. Die Kellergassen seien „wahre Schätze der Region“.

An vier Wochenenden zwischen 25. November und 17. Dezember finden heuer im Rahmen des „Weinviertler Advent“ mehr als 30 traditionelle Adventmärkte in Kellergassen und auf historischen Schauplätzen, wie z.B. vor Schlössern, statt. Alle Veranstaltungen vom Manhartsberg im Westen bis an die March im Osten haben das gemeinsame Ziel, „einen Advent zu gestalten, der zum Weinviertel passt“, erklärt Weitschacher. Die Gäste erwarte kein Kitsch, sondern ehrliches weihnachtliches Brauchtum, traditionelle Handwerkskunst und eine Vielfalt regionaler Schmankerln.

Für die Tourismusdestination ist der „Weinviertler Advent“ ein wirksames Instrument, um die Saison über den Weinherbst hinaus bis Jahresende zu verlängern. Heuer liege man gut auf Kurs und habe eine realistische Chance, den Rekordwert aus 2016 mit rund 576.000 Nächtigungen zu übertreffen, sagt Weitschacher. Von Anfang Jänner bis Ende Juli 2017 haben die Beherbergungsbetriebe in der Tourismusdestination Weinviertel fast 318.000 Übernachtungen verzeichnet – um 3.000 Nächtigungen mehr als im Jahr davor. (mm)

www.weinviertel.at/advent

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