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2.03.2018 - Ausgabe Nr. 1475

Unternehmerin macht schon den Kleinsten Naturwissenschaft schmackhaft



Schon die Kleinsten an die Welt der Naturwissenschaft spielerisch heranzuführen, hat die Chemielabortechnikerin und Montessori-Kinderhaus-Pädagogin Angelika Wallner aus Pettenbach, Bezirk Neunkirchen, zur Geschäftsidee ihres Einpersonenunternehmens (EPU) gemacht. Wie man Kinder mit Experimenten in Physik und Chemie begeistern und sie zum Mitmachen motivieren kann, hat die Mutter von zwei Sprösslingen schon beim eigenen Nachwuchs gesehen.

Inzwischen bietet sie solche Experimente bei Kindergeburtstagen oder in Schulen und auch für Erwachsene an. Wie Wallner dem NÖ Wirtschaftspressedienst berichtet, könne man auf diese Weise naturwissenschaftliche Zusammenhänge den Kindern einfach verständlich und damit auch so begreifbar machen, dass sie selber Lust an der persönlichen Beteiligung gewinnen. Dass ein künftiger Nobelpreisträger einmal so in die Wissenschaften starte, hält sie für durchaus möglich.

„Die Kinder haben immer strahlende Augen, wenn ein Experiment gelingt und sie dadurch mehr über Physik und Chemie erfahren. Für sie ist das ein großes Erlebnis, und sie lernen leichter die Zusammenhänge durch das spielerische Heranführen an dieses Thema“, sagt Angelika Wallner. Weil die Kinder auch noch viel Spaß daran haben, meint sie, komme sie sich bei ihrer Arbeit manchmal wie eine Zauberin vor. Als Wermutstropfen hingegen empfindet Wallner jene Erwachsenen, die schlechte Erinnerungen an ihren eigenen Physik- und Chemieunterricht haben „und so extra neu begeistert werden müssen“.

Die jeweiligen Experimente sind auf das Alter der Kinder abgestimmt. Dabei werden die geltenden Sicherheitsvorschriften penibel eingehalten. Bei einem Kindergeburtstag mit etwa zehn Kindern zum Beispiel dauert das gemeinsame Experimentieren eine gute Stunde und ist ab 160 Euro buchbar. Ein ganzer Vormittag in einer Schule kommt auf etwa 300 Euro. Hier sucht die Kinderpädagogin für Schulen noch Förderpaten.

Die Kunden von Wallner sind Privatpersonen und Schulen sowie Kindergärten in Wien, Niederösterreich, in der Steiermark und im Burgenland. Die Experimente sind für Kinder ab vier Jahren geeignet. (hm)

www.wissen.co.at

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