11.05.2018 - Ausgabe Nr. 1485

Waldviertler Brunnenspezialist findet geoelektrisch Wasseradern



Das Aufsuchen von Wasseradern mit wissenschaftlichen Methoden und der damit erleichterte Brunnenbau sind der Unternehmensgegenstand der Kramer Tiefenbohrung & Brunnenbau e.U. in Martinsberg, Bezirk Zwettl. Der Einpersonen- und Start-up-Unternehmer Josef Kramer meldet dem NÖ Wirtschaftspressedienst ein gut gefülltes Auftragsbuch.

„Wenn man einen Brunnen schlagen will, sollte man wissen, wo genau die wasserführende Schicht ist, um Fehlbohrungen und zusätzliche Kosten zu vermeiden“, betont Kramer. Mit geoelektrischen Messungen könne man den Untergrund durchleuchten und ein dreidimensionales Bild des Bodens erstellen und sogar in dem auf der harten Böhmischen Masse liegenden Waldviertel sehr gute Ergebnisse liefern. Der Brunnenbaumeister und Tiefbauingenieur ist bereits 36 Jahre in der Branche tätig gewesen, ehe er sich selbständig gemacht hat.

Für eine Messung bis 250 Metern Tiefe und der dazugehörigen Dokumentation stellt Kramer etwa 200 Euro in Rechnung: „Im Preis wollte ich günstiger sein als ein Wünschelrutengänger“, sagt er. Seine Kunden kommen zu 90 Prozent aus ganz Österreich und zu zehn Prozent aus Deutschland. Es sind Private, Gemeinden und Firmen. Die gute Auftragslage führt Kramer nicht zuletzt darauf zurück, dass der Grundwasserspiegel in Österreich fast überall um einen Meter gefallen sei, so dass manche Brunnen versiegt wären und neu geschlagen werden müssten.

Neben der Suche nach Wasseradern bietet Kramer auch die Bauaufsicht beim Brunnenbau an, sowie zusammen mit Partnerfirmen kompletten Brunnenbau, Tiefbohrungen, Horizontalbohrungen und geologische Bohrungen. (hm)

https://www.kramer-brunnenbau.at

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