8.06.2018 - Ausgabe Nr. 1489

In Wiener Neustadt leben die meisten Migranten, im Waldviertel sehr wenige



Exakt 22,3 Prozent der Bewohner der Stadt Wiener Neustadt sind ausländischer Herkunft. Das sind Personen, die entweder ausländische Staatsangehörige sind oder im Ausland geboren wurden. Damit weist die Stadt Wiener Neustadt den höchsten Anteil an Migranten in Niederösterreich auf. In den Waldviertler Bezirken Zwettl und Waidhofen/Thaya hingegen ist er mit 2,9 bzw. 4,2 Prozent am geringsten. Diese Zahlen entnimmt der NÖ Wirtschaftspressedienst dem jüngsten Bericht des Österreichischen Integrationsfonds (ÖIF) zum Thema „Migration und Integration in den Bundesländern“.

Hohe Ausländer-Anteile in Niederösterreich haben nach der ÖIF-Erhebung auch die Landeshauptstadt St. Pölten mit 19,4 Prozent und der Bezirk Baden mit 18,9 Prozent. Am Stichtag 1.1.2016 lebten in Niederösterreich 200.700 Personen ausländischer Herkunft, das sind 12,1 Prozent der Gesamtbevölkerung. Zum Vergleich: In Wien hat bereits mehr als jeder dritte Einwohner Migrationshintergrund.

Die größte Zuwanderergruppe in Niederösterreich stammt aus Deutschland mit 23.000 Personen. Dahinter auf Platz zwei liegen die Türken (21.300), gefolgt von Migranten aus Rumänien (18.600). Weiters leben in Niederösterreich 17.700 Zuwanderer aus Bosnien-Herzegowina sowie 13.600 aus Serbien. (mm)

www.integrationsfonds.at

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