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4.10.2019 - Ausgabe Nr. 1557

32. Karl-Ritter-von-Ghega-Preis würdigt die Innovationskraft im Land



Innovationen sind nicht nur der Motor der Wirtschaft, sondern auch der entscheidende Faktor ihrer Wettbewerbsfähigkeit. Um die innovationsstärksten niederösterreichischen Firmen vor den Vorhang zu holen, ist auf der Burg Perchtoldsdorf zum 32. Mal der Karl-Ritter-von-Ghega-Preis vergeben worden. Technologielandesrätin Petra Bohuslav würdigte die teilnehmenden Betriebe, weil von ihnen ein starkes Signal heimischer Innovationskraft ausgehe, das allen Firmen Mut zur Innovation und zur Teilnahme an diesem Preis machen solle.

„Gerade jetzt in Zeiten des digitalen Wandels sind Innovationen der Weg in die Zukunft. Denn gesunde und wettbewerbsfähige Unternehmen garantieren Beschäftigung und Wohlstand“, betonte Bohuslav. Auch Sonja Zwazl, Präsidentin der NÖ Wirtschaftskammer, hob die Wichtigkeit dieser Auszeichnung hervor. Vergeben wird der NÖ Innovationspreis vom Technologie- und InnovationsPartner (TIP), dem Gemeinsamen Innovationsservice des Landes Niederösterreich und der NÖ Wirtschaftskammer.

Heuer sind aus 70 Einreichungen 31 für die Endauswahl nominiert worden. Der Karl-Ritter-von-Ghega-Preis ging an die ZKW Lichtsysteme GmbH aus Wieselburg für ein neues hochauflösendes Licht für Hauptscheinwerfer, das auch Symbole oder Linien zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf die Straße projizieren kann.

In der Kategorie Forschungseinrichtungen hatte die Fachhochschule St. Pölten mit einem neuen Verschlüsselungssystem für eine sichere Satellitenkommunikation die Nase vorn. Die beste Innovation aus großen und mittelständischen Unternehmen kam von der Schmid Schrauben GmbH aus Hainfeld mit einer stabilen Lösung für die Verschraubung von Hartholz ohne Vorbohren. Der FIANOSTICS GmbH aus Wiener Neustadt wurde die Auszeichnung für die beste Innovation aus Kleinbetrieben zugesprochen. Sie hat einen neuen Test zur Diagnostik der nichtalkoholischen Fettleber entwickelt.

Neu war heuer die Kategorie für die beste Innovation für Digitalisierung. Diese Auszeichnung ging an die logi.cals GmbH in St. Pölten für das erste sichere und erweiterbare Steuerungs-Laufzeitsystem für Industrie 4.0. Den Sonderpreis Künstliche Intelligenz errang die MBIT Solutions GmbH aus Krems mit einer Optimierung der Verwaltungs-, Bestell- und Lieferprozesse bei kleinen Bäckereien. (hm)

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