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23.10.2020 - Ausgabe Nr. 1610

Harte Arbeit, karger Lohn: Bäuerliche Einkünfte in Niederösterreich stagnieren



In Niederösterreich stagnieren die Einkommen aus der Land- und Forstwirtschaft schon seit geraumer Zeit – und das auf niedrigem Niveau. Wie aus dem neuesten „Grünen Bericht“ des Landwirtschaftsministeriums hervorgeht, hat auch das Jahr 2019 keine Trendwende dieser unerfreulichen Entwicklung gebracht. In Niederösterreich gibt es rund 38.000 bäuerliche Betriebe, das ist etwa ein Viertel aller im Bundesgebiet.

Wie der NÖ Wirtschaftspressedienst den vorliegenden Zahlen aus dem „Grünen Bericht“ entnimmt, haben im Vorjahr die Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft in Niederösterreich pro Betrieb durchschnittlich 30.600 Euro betragen. Gegenüber 2018 hat sich die Einkommenslage damit nicht verschlechtert, aber auch nicht verbessert. Im Bundesländer-Vergleich die höchsten Einkünfte aus dem Agrarsektor erzielen die bäuerlichen Betriebe in Oberösterreich mit durchschnittlich 35.500 Euro, die geringsten jene in Tirol mit nur 17.300 Euro. (mm)

http://www.gruenerbericht.at

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