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6.04.2012 - Ausgabe Nr. 1170

Hohe Energiekosten kurbeln Wärmepumpen-Verkauf an



Die Firma Krammer, Sanitär- und Heizungsbetrieb in Ziersdorf, befasst sich seit über 25 Jahren mit Wärmepumpen. “Bei den aktuellen Öl- und Gaskosten kann man sich damit bis zu 50 Prozent der Heizkosten ersparen”, erklärt Juniorchef Markus Krammer dem NÖ Wirtschaftspressedienst. Markus Krammer, Sohn des Geschäftsführers Kurt Krammer, ist einer der wenigen, zertifizierten Wärmepumpen-Installateure Niederösterreichs. Pro Jahr verkauft die Firma Krammer zwischen zwanzig und dreißig Wärmepumpen-Anlagen. Großteils sind es private Kunden, die in Wärmepumpen investieren, wie zum Beispiel Landeshauptmann Pröll, der sich als einer der ersten vom Ziersdorfer Unternehmen eine Wärmepumpe in sein Haus einbauen ließ.

Aber auch Gewerbebetriebe sind immer öfter Käufer der kostensparenden Anlagen. Optimale Voraussetzungen für den Einbau sind eine Vorlauf-Wassertemperatur von maximal 60 Grad und ein möglichst gut gedämmtes Haus. Je nach Größe der Anlage ist es eine Investition von ca. 20.000 Euro aufwärts. Als besonderen Vorteil nennt der Installateur die sehr geringen Wartungskosten. Die Wärmepumpen, ein österreichisches Qualitätsprodukt, bezieht der Familienbetrieb von der Mostviertler Firma Ochsner, wobei die Firmenchefs großen Wert auf Qualität legen, auch wenn manches etwas teurer ist.

Mit seinen zwölf Beschäftigten bietet der Sanitär- und Heizungsbetrieb alle Arbeiten und Montagen rund um Heizung und Bad. Zudem ist die Firma Krammer auch als Spenglermeisterbetrieb tätig. Als solcher baut er Lüftungsanlagen für Wohnungen und Betriebe und montiert Fotovoltaik-Anlagen oder klassische Solaranlagen. “Es gibt auf dem Installationssektor fast nichts, was wir nicht machen”, berichtet der Juniorchef nicht ohne Stolz.

Trotz der vielen Menschen, die Arbeit suchen, hat das Unternehmen Probleme mit der Suche nach Facharbeitern. Denn bisher sind die meisten im Betrieb schon als Lehrlinge aufgenommen und ausgebildet worden. Auch jetzt arbeiten drei Lehrlinge im Unternehmen. “Bisher hatten wir Glück", so Markus Krammer. "Aber es gibt leider viel zu wenig Schulabgänger für unseren Beruf, weil die meisten, die dafür geeignet wären, höhere Schulen besuchen." (knox)

http://www.krammer.or.at

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