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9.05.2014 - Ausgabe Nr. 1278

Gärtnereien klagen über zu wenig Fachpersonal



Über eine besonders gute Auftragslage können sich derzeit die Gärtner freuen. Das zeigte kürzlich das Wochenende mit dem „Tag der offenen Gärtnereien“. „Genaue Verkaufszahlen gibt es zwar nicht, aber klar erkennbar war eine dem Vorjahr vergleichbare gute Stimmung. Und: Es gab kaum Besucher, die nur geschaut haben, sondern die meisten haben auch etwas in den Gärtnereien gekauft“, stellt Landesinnungsmeister Thomas Peter Kaltenböck gegenüber dem NÖ Wirtschaftspressedienst fest.

Dennoch haben die Gärtner in der Auftragsabwicklung massive Probleme. Kaltenböck: „Gerade am Land besteht im Frühjahr eine sehr große Nachfrage nach einer Hilfe bei der Gartengestaltung. Aber es mangelt an Fachpersonal, das sämtliche Aufträge in kurzer Zeit erledigen könnte. Die Kunden werden ungeduldig, wenn sie zu lange warten müssen, bis jemand kommt. Dann suchen sie Alternativen.“ Dazu kommt noch, dass es kaum Interessenten für diese Jobs gibt, da nur wenige bei jedem Wetter unter freiem Himmel arbeiten möchten.

Ebenso gut ist die Geschäftslage bei den Floristen, die mit den warmen Temperaturen im März und April besonders zufrieden waren: „Das Wetter hat uns eine Ware mit bester Qualität beschert“, betont Kaltenböck.

Ganz eindeutig sei heuer ein Trend zu Balkonpflanzen erkennbar, insbesondere solchen aus dem mediterranen Raum. Besonders häufig von Kunden gewünschte Pflanzen seien Hibiskus und Lorbeer. Auch Kräuter sind begehrt. Da gäbe es viele Sorten, viele Farben und ein sehr differenziertes Angebot. Das klassische Sortiment der Floristen allerdings – die Schnittblumen – seien schon seit einiger Zeit ein rückläufiges Geschäft. Daran würde sich, einem ersten Eindruck zufolge, auch heuer nichts ändern. (jm)

http://wko.at/noe/gaertner-floristen

 http://www.kaltenboeck-floristik.at

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